Foto/Kolorierung: GSA/Enyo
Ein Brief des historischen deutschen Vereins Philadelphia an König Otto gab den Anlass zu diesem Artikel.
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Aus den vielen deutschen Vereinen der ottonischen Zeit erwies sich die Deutsche Gesellschaft Philadelphia in Athen als der langlebigste, da sie 1837 gegründet wurde und noch bis heute existiert. Ihre Mitglieder waren bis 1843 vorwiegend bayerische Unteroffiziere des griechischen Militärs, danach Deutsche der Mittelschicht: Kaufleute, Handwerker und Hofbeamte.
Am Anfang trafen die Philadelphier in einem gemieteten Haus in der Voulis-Straße zusammen, später in einem eigenen Haus in der Omiroustraße, an der Stelle des heutigen Goethe Instituts. Sie konnten dort alles finden, was Vereine ausländischer Einwanderer gewöhnlich bieten: Umgang mit Leuten derselben Nationalität, gegenseitige Hilfe, deutsche Bräuche und Traditionen, kulturelle und sportliche Veranstaltungen (Konzerte, Bälle, Männerchor, Wanderungen, Karten- und Kegelspiel) und Gespräche in der Muttersprache.
Athen im Juni 1848, gezeichnet von Edward Lear
(Harvard University, Houghton Library dr805-l513-48a)
Die angenehme Unterhaltung, welche die Philadelphia anbot, wurde jedoch manchmal von unangenehmen Zwischenfällen überschattet. Wie aus dem Protokollbuch des Vereins hervorgeht, waren Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern nicht selten; dagegen musste der Ausschuss gelegentlich Maßregeln ergreifen, die Gesellschaft kam sogar einmal der Auflösung nahe. Über die Ursachen dieser Konflikte wissen wir nicht Bescheid; vielleicht lagen sie in persöhnlichen Differenzen oder Meinungsverschiedenheiten über die Organisation des Vereins, vermutlich auch in politischen Uneinigkeiten.
Die Diskussionen müssen z. B. nach dem März 1848 besonders heftig gewesen sein, als revolutionäre Bewegungen Europa erschütterten und die deutsche Märzrevolution dramatische Änderungen auch in den deutschen Staaten brachte: In Österreich wurden Reformen durchgeführt und Metternich ging auf die Flucht, die deutschen Fürsten ernannten liberale Regierungen, in Bayern dankte der Vater Ottos ab, im Herzogtum Oldenburg wurde Amalies Vater gezwungen, eine Verfassung abzutreten, in Schleßwig führten Preußen und Dänen gegeneinander Krieg um die Herrschaft in der Region und in Frankfurt sollte die erste deutsche Nationalversammlung einen einigen Nationalstaat gründen und eine freiheitliche Verfassung ausarbeiten. Die aufregenden Ereignisse wurden durch die deutschen Zeitungen bekanntgemacht, die man in Athen mit Spannung erwartete und deren Artikel von den Stammkunden der Philadelphia leidenschaftlich analysiert wurden.
Straßenkämpfe in Berlin im März 1848
(kolorierte Lithographie eines unbekannten Künstlers, via Wikimedia Commons)
Die europäischen Ereignisse wirkten auch auf Griechenland ein. Als der Ministerpräsident Tzavellas unter dem Druck der Neuigkeiten zurücktrat, ernannte Otto eine neue Regierung, die zweimal innerhalb von nur einigen Monaten (März-Oktober) umgestaltet werden musste. Im Peloponnes und Rumelien unterdrückte das Militär die im Namen der Revolution ausgebrochenen aufständischen-räuberischen Bewegungen und in Athen wurde eine Studentendemonstration für die Demokratie von der Garde aufgelöst. Viele waren der Meinung, dass die erste griechische Verfassung von 1844 auf Griechenland wie ein Impfstoff gegen die Epidemie der Revolutionen wirkte.
Die deutsche Gemeinschaft Athens wurde unvermeidlich von den bedeutenden Ereignissen in beiden Ländern beeinflusst. Einerseits flößten die grundlegenden Reformen in Deutschland den einen Begeisterung, den anderen Angst und Besorgnis ein; andererseits erinnerten die Vorfälle sie an die vom 3.9.1843 in Athen und diejenigen, die den Sturz Ottos und folglich ihre Vertreibung befürchteten, nahmen eine abwartende Haltung ein. Einige blieben bei allem auch gleichgültig. Und die armen Bauern der deutschen Kolonie Arakly (Irakleion) bei Athen veranstalteten nie einen Protestmarsch, wie manche erwarteten.
Aber es gab das Nationalbewusstsein. Selbst die in Griechenland eingebürgerten Deutschen blieben von der Idee der deutschen Vereinigung und des Anschlusses Schleßwigs an Preußen nicht unberührt. Was ist des Deutschen Vaterland? wurde bei jeder Gelegenheit gesungen, eine patriotische Feier und eine Spendensammlung für die deutsche Flotte wurden organisiert. Die letzteren beiden verursachten jedoch in der Philadelphia unangenehme Störungen, wie es scheint.
ziegelbrenner/Wikimedia Commons
Zuerst nahm die Affäre der Spendensammlung wegen einer bissigen Bemerkung des Korrespondenten der Augsburger Postzeitung in Griechenland, die in dem Blatt vom 3.6.1848 erschien, eine unerwartete Wendung:
Von zwei Seiten wird hier [sc. Athen] für eine deutsche Flotte gesammelt, die Gelder der Einen sollen nach Heidelberg, die der Andern nach Oldenburg gesendet werden. Nord- und Süddeutschland, Zollverein und Zollveruneinigung! Unsere kleine deutsche Colonie dahier ist in dem einen einig, daß man auf dem Wege der Veruneinigung Fortschritte macht. Ist's bei Ihnen auch so?
Der Kommentar stellt die deutsche Gemeinde Athens als politisch gespalten, wenn nicht gar feindlich gesinnt gegenüber der deutschen Vereinigung, die sogar Otto, anders als Amalie, in Privatgesprächen unterstützte, dar; außerdem kann dieser Bericht als eine Beleidigung der Königin aufgefasst werden.
Ein Mitglied der Philadelphia namens Friedrich Christmann entschied, den Kommentar zu beantworten. Seine Antwort, die in der Allgemeinen Zeitung vom 10.8.1848 erschien, beschreibt alles, was geschah, als die Deutschen Athens die Märzrevolution feiern wollten:
Ein Häuflein hier lebender Deutscher hatte auf den Ostermontag die Begehung der begonnenen politischen Reformirung Deutschlands beschlossen, wobei auf Grund nachgesuchter und vom hiesigen Nomarchen bereitwilligst ertheilter Genehmigung das dreifarbige deutsche Banner entfaltet werden sollte. Wenige Stunden vor dem vorgehabten Auszug nach dem nahen Olivenwalde wurde uns vorgestellt, daß anderwärts der Wunsch ausgesprochen worden sei, wir möchten der Sache eine weitere Ausdehnung geben und zu solchem Behufe die Feier vertagen, damit man sich näher verständige und die für eine ausgedehntere Festivität erforderlichen Anstalten treffen könne. Arglos fügten wir uns gerne und setzten demgemäß ein hierzu eingerichtetes Circular in Umlauf. Allein Unbedeutende, Zwischenträger und politisch-hierarchische Schusterleins begannen nun ihr heilloses Wühlen. Schon Tags darauf trug ein gewisser Halbbaron einen Zettel umher, welcher unter der Aufschrift "Ausschuß der in Athen lebenden Deutschen zur Veranstaltung einer Feier dem freien und vereinten Vaterland ihre Sympathien zu bezeugen" die Namen der verschiedenartigsten Herren enthielt [...] Auch ein Metternich'scher Mäuseadler munkelte drein. Ja, es verlautete daß selbst der österreichische Gesandte v. Prokesch erscheinen würde, nur müßte in den zu haltenden Reden Metternichs Name geschont werden. Gleichzeitig war das Gerücht verbreitet, die Griechen seien entschlossen, eine derartige Feier gewaltsam zu stören. [...] Das Unkraut war einmal unter den Weizen gesäet, das Werk der Hintertreibung gelungen, wir aber kamen insgesamt in den Geruch des Republicanismus. [...]
Unser Gesinnungen getreu verfolgten wir mit gleichem Interesse die Ereignisse im Vaterland und erliessen endlich folgenden von mir redigirten Aufruf:
"Unsere Freude über Deutschlands beginnende Wiedergeburt auch hier im fremden Lande laut werden zu lassen und uns für solch eine patriotische Feier unter dem dreifarbigen deutschen Banner -als sichtbarem Zeichen nationaler Einigung- zu versammeln, war ein Wunsch, dessen Ausführung [...] scheiterte. Damit nun aber dennoch unsern vaterländischen Sympathien wenigstens einigermaßen Rechnung getragen werde, haben wir den in der Deutschen Zeitung enthaltenen Aufruf als willkommene Gelegenheit ergriffen, ein kleines Scherflein zu einer großen Sache beizusteuern. Und es ist gewiß kein undankbares Unternehmen, wenn wir auch diejenigen hiesigen Landsleute, welche den echten deutschen Sinn bewahrt und für das angestammte gemeinschaftliche Vaterland ein Herz haben, zur Betheiligung bei gegenwärtiger Subscription für Förderung der Errichtung einer deutschen Flotte einladen. [...]"
Dieser Aufruf fand den besten Anklang. Von zwei Seiten wurde das gemeinnützige Werk in Angriff genommen. Was wir bei den Bürgern und Gewerbsleuten im Fortgang erhielten, fand in den hohen Kreisen in der Person einer trefflichen Dame die eifrigste Protectorin. Das Resultat beiderseitiger Bemühungen war lohnend -und daß der Ertrag der zwei nebeneinander in kurzen Zwischenräumen aufgetauchten Sammlungen auf zwei verschiedenen Wegen dem Einen Vaterlande zugeführt wurden, ist nur zu sehr in der Natur der Sache begründet. Wenn nämlich uns die Redaktion der Heidelberger Deutschen Zeitung als einziges Organ zu Gebot stand, das beigebrachte Scherflein dem in Hamburg errichteten Centralcomité zuzuweisen, so lag abermals nach Maßgabe der Umstände nichts näher, als daß die Hofcollecte vermöge der bestehenden besondern persönlichen Verbindungen nach Oldenburg wanderte. Worin nun eigentlich das Unpatriotische, somit Tadelnswerthe liege, das wird selbst die so patriotische Feder des Hrn. Correspondenten der Augsburger Postzeitung nicht darzustellen vermögen. [...]
Potz Metternichthum, potz Jesuitenbrut und Obscurantismus! Eure Uhr ist abgelaufen; eure Giftzähne ausgebrochen; eure Zischen unschädlich gemacht; ihr gehört nur noch der Vergangenheit an, und eure Träger zählen nur noch als wandelnde Leichname! Des deutschen Adlers Schwingen rauschen bis zu uns herüber und treiben die lichtscheuen Fledermäuse in ihr Element, die Nacht, zurück. [...]
Fr. Christmann, vorm. königl. griech. Officier
In der Philadelphia wurde Alarm geschlagen. Die enthusiastische Unterstützung der neuen Ordnung in Mitteleuropa von einem ihrer Mitglieder und die offene Verurteilung des alten Regimes durch die abfällige Erwähnung Metternichs, seines Schützlings v. Prokesch (der österreichische Botschafter in Griechenland), sowie der Jesuiten als Symbole extremen Konservatismus stellten den Verein bloß gegenüber Otto, vielmehr auch deswegen, weil Christmann die erste Person Plural benutzt, obwohl er nicht als Vertreter der Philadelphia oder irgendeiner anderen Gruppe unterschrieb.
Friedrich Christmann kam aus Münsingen-Würtemberg. Er hatte im griechischen Militär als Offizier (1833-1837) und im Kriegsministerium als Schreiber (1837-1843) gedient, war griechischer Bürger und mit einer Griechin verheiratet. In seinem militärischen Sittenzeugnis wird er als ein Mann mit richtigem Urteil, aber heiteren Sinnes charakterisiert; letzteres passt eigentlich zum Stil seines Textes -vielleicht steht das auch in Verbindung mit dem Entzug seiner Bürgerrechte, die er erst 1847 zurückbekam. Ein ähnliches Bild Christmanns als einen leicht aufbrausenden Menschen gibt auch Christiane Lüth, die ihn persönlich kannte.
Die Philadelphia-Mitglieder beeilten sich, die Sache klarzustellen, indem sie an Otto einen Erklärungsbrief richteten. Der Brief lautet:
Die deutsche Gesellschaft Philadelphia, die schon 11 Jahre, von der Behörde sanctioniert, in Athen existiert und welche sich schmeicheln kann, nie durch Exzesse oder clubbistische Tendenzen die gute Meinung von sich verdorben zu haben, sondern welche stets nur zur geselligen Unterhaltung ihrer Mitglieder diente und so fort dienen soll, sieht sich veranlaßt durch in jüngsten Tagen verbreitete Gerüchte, als herrsche dort ein politischer Geist, der nicht mit dem Zweck einer solchen Gesellschaft übereinstimme, Eurer Majestät die heiligste Versicherung zu Füßen zu legen:
wie im genannten Lokal nur stets den unschuldigsten geselligen Vergnügungen gehuldigt wird und man weit entfernt ist, durch ein tieferes Eindringen in die gegenwärtigen politischen Verhältnisse Europas nur im Geringsten einen Schein von Partei auf sich zu werfen, sondern man nur ruhig durch die aufgelegten Zeitungen den Gang der deutschen Sache mit ansieht.
Wenn, wie jüngst, ein Mitglied derselben gegen einen Aufsatz in der Augsburger Postzeitung einen solchen in der Allgemeinen mit seiner Unterschrift einrückte, so ist dies Privatsache und wird der Autor seine Sache zu verfechten wissen. Die Gesellschaft spricht sich aber von dieser Affaire ganz los, die leider manche Leute wenn nicht böswilliger -doch jedenfalls irrigerweise benützten, um sie deshalb in ein böses Licht zu setzen.
Daß die allerunterthänigst gehorsamsten Mitglieder der Gesellschaft Philadelphia nur zu dem alleinigen Zweck der geselligen Unterhaltung sich vereinen, beweist neuerdings, daß sie sich durch starke Geldmittel ein eigenes Haus erbauten, dessen feierliche Einweihung am Stiftungstage der Philadelphia, dem 4. September durch Gesänge und Tanz stattfinden soll.
Mögen Eure Majestät wiederholt die allerheiligste Versicherung allerhuldvollst dahin nehmen
wie stets die allergrößte Ehrfurcht gegen das griechische Herrscher-Paar bei uns an den Tag gelegt wurde und nicht aufgehört werden wird, solange die Philadelphia existiert.
Athen, am 18. August 1848
Das geprägte Papiersiegel der Philadelphia
(Foto: GSA/Enyo)
Es folgen die Unterschriften von 43 Mitgliedern, unter denen auch Christmanns (außer den Namen werden hier auch die Berufe aufgeführt):
Der Ausschuss der Gesellschaft Philadelphia
Wilhelm Madler, Vorstand (Hofkoch)
August Frank, Sekretair (Hofsekretär)
Valentin Euling, Kassier (Schneider)
Max Bumüller, Bibliothekar (kön. Mundkoch)
Anton Marksteiner, Ceremonienmeister (Damenschneider)
Die Mitglieder
Fr. Anderer (kön. Mundkoch)
Friedrich Christmann
Joachim Feldmann (Kaufmann)
Michael Lickert (Uhrmacher)
Michael Betscher (Schneider)
Louis Franké (Musiklehrer)
Nikolaus Grohgans (Mauerpolier)
Christian Welker (Major)
Fr. Sebastian (Bürger)
Heinrich Scheiberling (Schreiner)
Max Rotschild (Kaufmann)
Johann Ziegler (Bürger)
Friedrich Schmidt (Hofgärtner)
J. Georg Rausch (Hofproviantschreiber)
Xaver Stenzer (kön. Lakai)
Franz Seiller (Militärmusiker)
A. Wilhelm Kock (Kaufmann)
Leon. Kyro (Kaufmann)
Wilhelm Touton (Kaufmann)
Georg Stangl (Tapezierer)
W. Müller
Michael Feldmann (Kaufmann)
Adolph Nast (Buchhändler)
Simbert Seif (Gastwirt)
Baptist Seif (Hofküchenbeamter)
G. Nikolaus Tiedemann (Bataillonskommandant)
Franz Leitzinger (Bürger)
Georg Köhler (Bürger)
Friedrich Prögler
Johann Neuf
Johann Rott (kön. Kammerlakai)
Martin Steingässer (Tischlermeister)
Fr. Reitemeier (Maurermeister)
Charl Hans
Gustav Hecht (Leibjäger Ottos)
Johann Pistorius (Kaufmann)
Konrad Marksteiner
Ignatz Prandl (Hofjäger)
Unterschriften auf dem Erklärungsbrief der Philadelphia
(Foto: GSA/Enyo)
So hielt die Philadelphia eine sichere Distanz dadurch, dass sie sich als politisch neutral erklärte. Die Mitglieder waren berechtigt, eigene Meinungen zu haben und Stellung zur Politik zu nehmen, der Verein selbst aber nicht. In Griechenland war zu jener Zeit das politische Klima ruhiger und freier als in Deutschland; jeder Verdacht, dass es von Demokraten der Philadelphia bedroht sei, musste beseitigt werden.
Ob Christmann nochmals irgendwelche Folgen trug, ist unbekannt; dank ihm haben wir jedoch eine gute Beschreibung der politischen Haltung der deutschen Gesellschaft Athens im Jahr 1848. In diesem kleinen Kreis gab es nämlich die Merkmale und die Tendenzen, welche das politische Klima auch im revolutionierten Deutschland gestalteten: Bürger als Protagonisten, Kleindeutsche und Großdeutsche, Konservative und Liberale, Monarchisten und Demokraten.
Die ideologischen Differenzen behinderten nicht den Lauf der Philadelphia durch die Zeit. 1849 wurden die deutschen Revolutionäre besiegt, die alte Ordnung restauriert. Die politischen Diskussionen in der Omiroustraße dürften fortgegangen sein und der Männerchor weiter Was ist des Deutschen Vaterland? gesungen haben.
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Quellen
Unveröffentlicht
Athen, Generalstaatsarchiv (GSA-CSA): Ottonisches Archiv der königlichen Kanzlei
Zeitungen
Augsburger Postzeitung 1848
Allgemeine Zeitung 1848
Literatur
Wilhelm Barth, Geschichte der deutschen Gesellschaft Philadelphia in Athen (1936)
Thomas Nipperdey, Deutsche Geschichte 1800-1866. Bürgerwelt und starker Staat (Sonderausgabe 1998 [19831])
Χριστιάνα Λυτ, Στην Αθήνα του 1847-1848 (1991)
Βάνα και Μίχαελ Μπούσε, Ανέκδοτες επιστολές της βασίλισσας Αμαλίας στον πατέρα της 1836-1853 (2011)
Απόστολος Ε. Βακαλόπουλος, Νέα Ελληνική Ιστορία 1204-1985 (2004)
Ιστορία του Ελληνικού Έθνους τ. ΙΓ΄, Νεώτερος Ελληνισμός 1833-1881 (1977)

